Der Champignon: Ein Steckbrief

Champignon – auf Französisch bedeutet das einfach „Pilz“. Neben seinem Pariser Name wird er auch als Egerling oder Angerling bezeichnet.

Insgesamt umfasst die Gattung der Champignons etwa 180 verschiedene Arten weltweit. Sie besteht hauptsächlich aus Speisepilzen, allerdings mischen sich auch ein paar giftige oder ungenießbare Arten wie etwa der Karbol-Egerling darunter.

Champignons Tiroler Bio-Pilze

In freier Natur wächst der Champignon von Juni bis Oktober am liebsten auf Misthaufen, in Wiesen und Gärten oder auf Weiden. Er ernährt sich saprobiontisch und besteht aus einem gewölbten Hut mit weißem Stiel. Der Hut des Fruchtkörpers kann im Durchmesser rund 12 cm oder mehr erreichen – in dieser Größenordnung nennt man den Champignon dann oft Portobello-Pilz. Die Haut des Pilzes ist stets trocken, nicht schmierig, und kann weiß bis braun gefärbt sein. Junge, frische Champignons haben rosafarbene Lamellen, während die Lamellen von reiferen Pilzen dunkelbraun bis schwarz erscheinen.

Erstmals kultiviert wurde der Champignon im 17. Jahrhundert in Frankreich. In den dunklen Katakomben wuchs er in großen Mengen heran und war kurze Zeit später als „Pariser Pilz“ bekannt. Heutzutage ist der Champignon der meist kultivierte Pilz in Europa. Im vertikalen Anbau wächst er auf einem Substrat aus Stroh, Hühnerdung und Erde. Mit Hilfe von Klimacomputern, Wasser und Frischluft werden die Bedingungen simuliert, die im Wald zum Wachstum führen. Nach rund 4-6 Wochen ist der kultivierte Pilz erntereif.

Champignons bestehen zum Großteil aus Wasser, was den Pilz recht kalorienarm und gesund macht. Er besitzt außerdem viele B- und E-Vitamine und hat die Eigenschaft, bei direkter Sonneneinstrahlung Vitamin D zu produzieren. Und das sogar noch nach der Ernte.

Dank den erheblichen Mengen an Eiweiß und Ballaststoffen ist der Champignon ein Star in der vegetarischen und veganen Küche. Ob gebraten, gegrillt, gefüllt oder roh, bringt der Umami-Geschmack des Pilzes eine angenehme nussige Note in jede Mahlzeit.

Ein Rezept für Champignons findet ihr hier. Mehr Infos zur Biologie der Pilze gibt es hier.

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