5 Tipps um weniger Fleisch zu essen

Österreich is(s)t vegan. Diese Aussage stimmt natürlich nicht zu 100 %, aber da ist was dran. Denn am wachsenden Erfolg von pflanzlichen Fleischersatzprodukten wie Beyond Meat ist ein definitiver Trend zu erkennen. Immer mehr Menschen wechseln zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung oder essen weniger Fleisch. Das Bewusstsein über die positiven Auswirkungen einer fleischlosen Ernährung steigt – viele kennen mittlerweile die Vorteile für Klima und Gesundheit. Und trotzdem fällt der Verzicht schwer. Wie man hier einen Anfang machen kann, um seinen Fleischkonsum zu reduzieren, haben wir mit 5 einfachen Tipps zusammengestellt.

weniger Fleisch essen

Wie kann man also weniger Fleisch essen?

#1 Langsam starten

Verzichte nicht radikal von einem Tag auf den anderen komplett auf Fleisch. Nehme dir Zeit und fange mit kleinen Schritten an. So kann der Verzicht langsam zur Routine werden. Wichtig ist auch, nicht allzu weit in die Zukunft zu denken. Setzte dir erreichbare Ziele wie 2x pro Woche fleischlos zu essen oder zu kochen. Blende den Perfektionismus aus – wenn die Gelüste nach der Fleischkassemmel doch an Überhand gewinnen, heißt das nicht: Handtuch werfen und abbrechen, sondern eher: akzeptieren und weiter probieren.

#2 Unterstützung holen

Zusammen ist vieles einfacher. Suche dir Partner, Freunde oder Familie, die ebenfalls versuchen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren. So könnt ihr Rezepte austauschen, Tipps geben oder Restaurants empfehlen. Auch könnt ihr Herausforderungen ansprechen und Fortschritte teilen. Wenn ein gesamter Haushalt versucht, fleischlos zu kochen, vereinfacht es außerdem das Einkaufen.

#3 Alternativen suchen

Gewöhne dich langsam an vegetarische oder vegane Produkte. Recht einfach ist es zum Beispiel, verarbeitetes Fleisch mit einer pflanzlichen Alternative zu ersetzen –  besonders dort, wo es weniger auffällt. In der Bolognese, im Auflauf oder in der Lasagne schmeckt man oft kaum den Unterschied, aber die Auswirkung auf die Umwelt und Gesundheit ist groß. Wichtig ist auch, auf den Umami-Geschmack zu achten und hier pflanzliche Alternativen zu suchen. Mit Pilzen, Parmesan und Sojasoße kommt schnell die würzige, rauchige Note in das Gericht, die normalerweise das Fleisch hineinbringt.

#4 Kreativ werden

Werde kreativ statt Altem hinterher zu trauern. Ein veganes Schnitzel wird sicherlich nie genauso schmecken wir das vom Schwein. Statt deswegen enttäuscht zu sein, ist es sinnvoller, etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren. Andere Landesküchen bieten viele spannende Gerichte, die ganz neue Geschmacksknospen anregen können und trotzdem einfach und schnell zubereitet sind.

#5 Heißhunger schlagen

Wer auf Fleisch verzichtet, sollte sich ausgewogen ernähren. Jeden Tag Spaghetti mit Tomatensoße zu essen ist zwar vegan, aber weder befriedigend noch gesund. Eine gute Mischung aus Gemüse, Proteinen, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten stillt den Heißhunger und trägt zu einer gesunden Ernährung bei. Auch zu beachten ist die Portionsgröße, die bei vegetarisch/veganen Gerichten oft etwas größer ausfällt, denn das Sättigungsgefühl setzt bei einem fettigen Burger aus Rindfleisch natürlich schneller ein als bei einem Kartoffelauflauf.

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Mehr zum Thema Fleischproduktion und Fleischersatz findest du hier.

Vegetarische oder vegane Rezepte findest du hier.

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