Kreislaufwirtschaft

Das gängigste Wirtschaftsmodell heutzutage ist die „Linearwirtschaft“, auch Wegwerfwirtschaft genannt. Hier werden Produkte hergestellt, benutzt und entsorgt – das Modell lebt vom Konsum und dem Drang zum Verkauf. „Fast Fashion“ ist ein Beispiel der Linearwirtschaft: Jährlich gibt es mehrere kurzlebige Modetrends, für die verschiedenste Kleidungsstücke produziert werden; sobald aber der nächste Trend kommt, werden diese Stücke entsorgt und landen auf der Mülldeponie. In diesem Wirtschaftsmodell wandert nichts zurück zum Produzenten, alles bewegt sich nur in eine Richtung.

Ein Ansatz, der sich etwas von der Linearwirtschaft distanziert, ist das Recycling. Im Recycling werden Abfälle getrennt und neu verarbeitet. So gelangen so wieder in den Konsum-Kreislauf hinein. Leider kann aber nicht alles recycelt werden. Außerdem ist Recycling teuer und beansprucht viel Energie. Zu guter Letzt sind recycelte Materialien auch oft von geringerer Qualität als das Ursprungsprodukt.

Wie also, kann man mit dieser Linearwirtschaft brechen? Ganz einfach: Indem man die Linie krümmt und zu einem Kreis formt – so entsteht das Modell der Kreislaufwirtschaft. In diesem Wirtschaftsmodell werden Abfälle so gut und so lang wie möglich vermieden, indem Produkte repariert, geteilt oder wiederverwendet werden. Falls Abfälle entstehen, gilt es in diesem Modell, sie wieder dem Ursprung hinzuzufügen oder aber in einem anderen Kreislauf unterzubringen.

Diese Art der Wirtschaft ist das Fundament der Bio-Landwirte. Sie arbeiten im Einklang mit der Natur und bemühen sich, möglichst alles wieder in den natürlichen Kreislauf zurückzuführen. So werden angebaute Pflanzen als Futter für die Tiere verwendet, während der von den Tieren produzierte Mist wiederum als Dünger für die Pflanzen auf den Feldern landet. In dem geschlossenen Kreislauf vermeiden sie daher den Futter-Zukauf und den Einsatz von synthetischen Düngern.

Auch in der Bio-Pilzzucht ist die Kreislaufwirtschaft bedeutend. Hier werden ebenfalls Abfälle aller Art vermieden indem sie weiterverarbeitet werden. So dienen etwa die abgeschnittenen Champignon-Stiele als Futter für Schweine während das Substrat nach der Ernte weiterkompostiert und zum Humusaufbau eingesetzt wird.

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Hofläden

Unabhängig von Öffnungszeiten sind die Bio-Pilze in den Ab-Hof Läden in Mils und Thaur  erhältlich. Wer es also mal nicht zum Supermarkt schafft, wird hier fündig. Das Highlight: Die Pilze sind unverpackt und kommen direkt aus der Produktion.

Wo?

Dorfstraße 17
A-6068 Mils

Bert-Köllensperger-Straße 8b
A-6065 Thaur

Öffnungszeiten
0 – 24h

Parken kannst du gratis bei unserem Unternehmen oder direkt vor dem Hofladen.