Nährstoffe und Vitamine von Pilzen

Brokkoli, Bananen, Spinat und Co sind gesund, das weiß jeder. Aber wusstest du, dass Pilze wahre Vitamin- und Nährstoffbomben sind? Mit ihrem Eiweiß- und Mineralstoffgehalt machen sie sogar der Brunnenkresse Konkurrenz, die vor Kurzem zum gesündesten Gemüse gekürt wurde. In diesem Blogbeitrag erklären wir ausführlich die Nährstoffe und Vitamine von Pilzen.

So gesund sind Pilze

Grün ist gleich gesund: Außer bei den Gummibärchen trifft das auch meistens zu. Zwar sind Pilze nicht grün, bringen aber ein großes Gesundheitsplus zu jeder Mahlzeit, denn sie besitzen jede Menge Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Pilze bestehen bis zu 3 % oder mehr aus Eiweiß und sind somit eine hervorragende Proteinquelle. Der hohe Eiweißgehalt von Pilzen geht einher mit nur wenigen Kalorien und wenig Cholesterin. Außerdem fördern die vielen Ballaststoffe der Schwammerl eine gute Verdauung und verleihen schnell ein ausgeprägtes Sättigungsgefühl. Neben Eiweiß und Ballaststoffen liefern Pilze außerdem folgende Nährstoffe und Vitamine:

  • Kalium – Sorgt für einen gesunden Blutdruck und für eine gute Muskel- und Nervenfunktion. Außerdem beugt es Nierensteine vor. Ein interessanter Fakt: Pilze enthalten rund 20 % mehr Kalium als Fleisch
  • Phosphor – Fördert den Knochenaufbau und wird für den Energiestoffwechsel im Körper benötigt
  • Kupfer – Unterstützt das Abwehrsystem, den Aufbau von Haaren, Knochen und Haut sowie die Wundheilung
  • Selen – Wirkt antioxidativ und spielt bei der Produktion von Schilddrüsenhormonen eine große Rolle
  • B Vitamine (B2, B3, B5, B7) – Regen den Stoffwechsel sowie die Durchblutung an und setzen die Energie aus Kohlehydraten, Eiweißen und Fetten frei
  • Magnesium – Beteiligt sich unter anderem an der Muskelfunktion und Muskelentspannung
  • Eisen – Kurbelt die Zellbildung und den Sauerstofftransport an
  • Zink – Regt den Stoffwechsel an, unterstützt das Immunsystem und ist wichtig für Haut, Haare und Nägel

Risiken beim Verzehr

Bei Pilzen aus einer Zucht besteht kein Risiko. Diese Pilze wachsen in einer klimatisierten Umgebung und sind vor Wind, Wetter und möglichen Schadstoffen geschützt. Wer allerdings Pilze im Wald sammelt, sollte sich im Vorhinein gut informieren, sie vorsichtig wählen und gründlich putzen. Außerdem sollte die empfohlene Verzehrmenge von ca. 250 g Wildpilze pro Woche nicht überschritten werden, denn sie können mit Schwermetallen oder auch radioaktiv belastet sein.

Anhand ihrer vielen Ballaststoffe können Pilze für einige Menschen schwer verdaulich sein. Um dies vorzubeugen, empfehlen wir, die Pilze länger zu kochen und in kleinere Stücke zu schneiden.

Welche Pilzrezepte kennt ihr? Schreibt uns auf Instagram oder Facebook!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hofladen

Unabhängig von Öffnungszeiten können die Bio-Pilze im Ab-Hof Verkauf in Thaur bei Innsbruck abgeholt werden. Wer es also mal nicht zum Supermarkt schafft, wird hier fündig. Das Highlight: Die Pilze sind unverpackt und kommen direkt aus der Produktion.

Wo?
Bert-Köllensperger-Straße 8b
A-6065 Thaur

Öffnungszeiten
0 – 24h

​Parken kannst du gratis bei unserem Unternehmen oder direkt vor dem Hofladen.