Den Alltag nachhaltig gestalten:
10 Tipps für Zuhause

Plastikfrei, nachhaltig, ökologisch. Diese Begriffe tauchen in unserem Alltag immer wieder auf. Natürlich wissen wir, dass wir bewusster leben und uns mehr um die Umwelt kümmern sollen – aber wie schaffen wir das im täglichen Leben? Wie bekommen wir einen nachhaltigen Lebensstil zusammen mit Job und Familie unter einen Hut? Für e-Autos, Hochbeete und Fair-Fashion fehlt uns meist die Zeit und das Geld. Deswegen geben wir dir zehn einfache und günstige Tipps, wie du deinen Alltag nachhaltiger gestalten kannst:

Bauernmarktstand

1. Meide Plastikverpackungen

Klar, einfacher gesagt als getan. Heutzutage ist leider noch immer vieles in Plastik abgepackt. Deshalb raten wir: Da wo du die Wahl hast, kaufe es unverpackt. Nehme selbst Tüten und Taschen mit und besuche deinen benachbarten Bauernmarkt oder Ab-Hof Verkauf. Wenn es gar nicht anders geht, dann wenigstens weiterverwenden – so kann die Toilettenpapierverpackung auch erst als Mülltüte dienen, bevor sie weggeworfen wird.

2. Kaufe regional

Ob im Supermarkt oder auf dem Bauernmarkt, achte auf den Ursprung der Lebensmittel. Wenn es Gurken aus Spanien und Gurken aus Österreich gibt, kaufe lieber die Regionalen. Produkte aus der Umgebung haben kürzere Transportwege hinter sich und werden erst dann geerntet und verkauft, wenn sie wirklich reif sind.

3. Fahre mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmittel anstatt dem Auto

Diesen Punkt findet man in fast jeder Aufzählung zum Thema Nachhaltigkeit – und das zu Recht. Kann man den Ausgangspunkt der Wanderung statt mit dem Auto auch mit dem Bus erreichen? Muss der Großeinkauf mit dem Auto geschehen oder geht es auch mit einem Lastenfahrrad? Tipp: Einige Lastenfahrräder kann man kostenlos ausleihen. Wenn es tatsächlich mit dem Auto sein muss, dann bilde Fahrgemeinschaften oder biete eine Mitfahrgelegenheit an.

4. Konsumiere weniger Fleisch

Du musst nicht komplett darauf verzichten aber probiere es aus, einen Tag in der Woche kein Fleisch zu essen. Oder führe eine vegetarische Woche ein. Auch ein veganer Monat könnte eine interessante Herausforderung sein. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern regt auch die Kreativität und Geschmackszellen an. Einen fleischlosen Rezepte-Tipp findest du hier.

5. Verzichte auf den To-Go Kaffee

Oder den To-Go Saft, oder das To-Go Müsli. Plane im Voraus und nehme dir von Zuhause etwas mit. Wenn es Etwas unterwegs sein muss, dann gönn dir die fünf Minuten, um es aus einer Tasse oder einem Glas vor Ort zu genießen. Eine weitere Möglichkeit ist, deine eigene Thermoskanne oder Brotzeit-Box mitzunehmen und füllen zu lassen.

6. Trinke Leitungswasser

Genieße das saubere Leitungswasser, das dir Zuhause stets zur Verfügung steht. Wer mag, kann zusätzlich einen Wasserfilter oder Wassersprudler benutzen. Auch Restaurants bringen dir gerne Leitungswasser an den Tisch – meistens sogar kostenlos.

7. Plane deine Einkäufe

Ob Haushalt, Elektronik oder Kleidung – versuche weitestgehend vorauszuplanen, um Spontankäufe, Fehlkäufe und Rücksendungen zu vermeiden. Wenn es das Budget erlaubt, wähle einen fair-hergestellten Artikel. Bevor du kaufst, schlafe ein oder zwei Nächte darüber, um zu sehen, wie dringend du es wirklich brauchst und wie wichtig es dir ist.

8. Spare in der Küche Energie

Beim Kochen den Deckel auf den Topf geben, beim Abwasch den Stöpsel in den Abfluss stecken, beim Backen auf das Vorheizen verzichten – so einfach geht es. Wenn du viel heißes Wasser zum Kochen benötigst, dieses am besten im Wasserkocher vorkochen, da das kostengünstiger ist, als Wasser auf dem Herd zu erhitzen.

9. Verschenken, leihen, tauschen, teilen

Nicht jeder braucht daheim einen Grill, eine Stichsäge und einen Schlagbohrer – einfach im Freundeskreis oder bei Nachbarn fragen und ausleihen. Lieber zur Bibliothek gehen, anstatt im Buchhandel ein Buch zu kaufen. Nicht mehr gebrauchte Dinge weiter verschenken oder umfunktionieren statt wegzuwerfen. So kann aus einem alten Vorhang vielleicht ein neuer Kissenbezug werden.

10. Kräuter selber anpflanzen

Wir reden hier nicht vom Hochbeet oder dem Gemeinschaftsgarten. Diese sind natürlich erstrebenswert aber nicht für jeden möglich. Stattdessen im Supermarkt frische Kräuterpflanzen kaufen und diese im Blumentopf auf der Fensterbank halten. So gibt es das ganze Jahr über frisches Grün zum Kochen. Tipp: Basilikum kann man ganz einfach vermehren, indem man einen Stängel abschneidet und so lange ins Wasser stellt, bis sich Wurzeln bilden.

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